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172 Veranstaltungstage im Blütenmeer zu erleben

Heinz Herker, Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), lud in seinem Grußwort die Menschen dazu ein, die schöne Stadt Schwerin mit ihrer beeindruckenden Umgebung zur Bundesgartenschau zu besuchen und auf dem Gelände, das unter dem Motto „Sieben Gärten mittendrin" von den Gärtnerinnen und Gärtnern gestaltet wurde, Erholung und die Begegnung mit anderen Menschen zu suchen. Außerdem betonte der Gärtnerpräsident, wie wichtig dieses nachhaltige Invest BUGA für eine Region sei und dass immer mehr „als nur Spuren der Erinnerung" auch nach Ende des Gartenfestes im Herbst verbleiben würden. Denn langfristig würde die veranstaltende Stadt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und könnten die Bürger noch viele Generationen lang die wohl tuende Wirkung innerstädtischen Grüns genießen und nutzen.

Ministerpräsident Erwin Sellering sieht in der Buga einen Gewinn und ein großartiges Ereignis für Schwerin und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gartenschau mit ihren 32 Außenstandorten im Land sei eine „tolle Werbung für Mecklenburg-Vorpommern - für unsere wun-derbare Natur und für unsere reiche Kultur mit den vielen Schlössern und den beeindruckenden Hansestädten". Und weiter: „Für alle, die immer wieder gern nach Mecklenburg-Vorpommern kommen, macht die BUGA den Urlaub noch schöner. Und für alle, die schon lange vor hatten, Mecklenburg-Vorpommern kennen zu lernen, ist jetzt genau die richtige Gelegenheit."

Schwerins Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow betonte, dass man gemeinsam über zehn Jahre für diesen Tag hart gearbeitet habe: „Das Ergebnis ist ein Stadtentwicklungsprogramm, das wir ohne Gartenschau, ohne die sieben Gärten inmitten in der Stadt niemals bekommen hätten. Und ohne die Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern natürlich auch nicht. Ich lade Sie alle ein. Lassen Sie sich heute und in den nächsten 170 Tagen von dieser wunderbaren Kulisse verzaubern. Wandeln Sie in historischen und neuzeitlichen Gärten. Bewundern Sie die Natur in ihrer unverwechselbaren Ursprünglichkeit und die von Gärtnern aus dem ganzen Bundesgebiet geschaffene Gartenbaukunst in all ihren Facetten."

Im Anschluss besichtigte der Bundespräsident auf einem Rundgang über das 55-Hektar große BUGA-Gelände den zentralen Schlossgarten, den Ufer- und Küchengarten, die Ausstellungen in der Blumenhalle, die „Schwimmende Brücke" sowie den Garten am Marstall.

Bereits um 9.00 Uhr hatten sich die Tore der Bundesgartenschau für die Besucher geöffnet. Von Beginn an strömten die Gäste auf das BUGA-Areal. Etliche von ihnen sahen die große Eröffnungsgala, um sich anschließend mit den vielen Ausstellungshöhepunkten bekannt zu machen. Vor allem der Bereich „Grabgestaltung und Denkmal" fand reges Interesse. Die Gäste zog es aber auch, an den zahlreichen Blumenrabatten vorbei, zur Schwimmenden Brücke, um den einmaligen Blick von der Wasserseite auf das Schweriner Schloss zu genie-ßen. Aber auch die Blütenkaskade im Schlossgarten war ein beliebtes Motiv.

Ab 15.00 Uhr setzte dann der Besucheransturm besonders stark ein. Alle Gäste hatten an diesem ersten BUGA-Nachmittag freien Eintritt. Auch in der Kirche am Ufer wurde die Eröffnung der Bundesgartenschau 2009 mit einem ökumenischen Gottesdienst gefeiert. Hunderte Gäste waren dabei. Es erklang zum ersten Mal die BUGA-Glocke, die bereits auf der Bundesgartenschau 2007 in Gera-Ronneburg zu hören war.

Insgesamt rechnen die Veranstalter der BUGA in Schwerin mit 1,8 Millionen Besuchern, die bis zum 11. Oktober auf das Areal rund um das Residenzschloss kommen. Am Eröffnungstag wurden bereits mehr als 20.000 Gäste begrüßt. „Wir sind überwältigt von dem Besucher-ansturm am BUGA-Eröffnungstag. Das Wetter hat mitgespielt, die Gäste waren zufrieden, die Eröffnungs-Gala war ein voller Erfolg. Auf diesen Moment haben wir lange gewartet. Endlich sind Besucher auf dem Gelände und erleben die BUGA 2009 hautnah. Zu sehen, dass die Menschen lächeln, sich unterhalten und die Bundesgartenschau genießen macht mich glücklich und stolz, dass zehn Jahre Vorbereitungszeit nun ihre Früchte tragen", zeigt sich Jochen Sandner, Geschäftsführer der Bundesgartenschau in Schwerin zufrieden.

Autor: ZVG-Pressereferat
E-Mail: pressereferat@g-net.de

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