BUGA Schwerin 2009
Die Blütenkaskade im Schlossgarten
Für die Planung der bunten Blumenmischung zeichnet das Büro 3xC verantwortlich. Dahinter verbirgt sich ein Zusammenschluss von drei Landschaftsarchitekten: Christine Orel aus Aurachtal, Christian Mayer aus Berlin und Christiane Haberkorn aus Schwerin. Alle drei blicken auf eine langjährige Gartenschauerfahrung zurück und in der Planung von Wechselflorflächen gehören sie zu den besten. Ihre Idee hinter der Blütenkaskade war die Fernwirkung, die die bunten Blüten erzielen, blickt man vom Reiterstandbild über den Kreuzkanal hinweg auf den Hang. Von Weitem erkennt man nur die unterschiedlichen Farbflächen, nicht die einzelnen Blüten. Steht man dagegen mitten zwischen den Blumen erkennt man die vielen unterschiedlichen Pflanzen, die in denselben Farben blühen. Aber die unterschiedlichen Höhen, die verschiedenen Blütenformen und leicht variierenden Blütenfarben lohnen einen Blick aus nächster Nähe. Pflanzenkombination in Bestform!
Begonien blühen zwischen Vanilleblumen und Lobelien, Tagetes, Petunien, Dahlien und Zinnien, Blattschmuckpflanzen wie Salbei und Purpurglöckchen ergänzen das Farbspiel. Die Kombination unterschiedlichster Pflanzen im selben Farbspiel setzt eine gute Pflanzen- und Sortenkenntnis voraus. Die Sommerblumen-Pracht bleibt bis zum Ende der Buga im Beet. Dank der Pflege der Gärtner, die Verblühtes regelmäßig ausschneiden, die Beete harken und Triebe anleiten bleibt das Beet auch weiterhin ein beliebtes und herrliches Fotomotiv. Eintauchen ins Blütenmeer - hier wird der Spruch Realität.