Warum BUGA?
Die BUGA als Instrument der Stadtplanung
Die Antwort auf die Frage "Warum
BUGA?" fällt den Menschen, die in der ausrichtenden Stadt oder
Region wohnen, ganz leicht. Nachhaltigkeit lautet das Stichwort: Die
Folgenutzung des BUGA-Geländes ist für die veranstaltenden Städte und Regionen
der ausschlaggebende Faktor für ihre Bewerbung bei der Deutschen
Bundesgartenschaugesellschaft (DBG) in Bonn. Der Nutzen einer Bundesgartenschau
ist also keineswegs auf die etwa sechsmonatige Veranstaltungsdauer beschränkt.
Aus der Sicht der Stadtplaner ist eine BUGA eine Investition in die Zukunft.
Die nachfolgenden Beispiele aus fünf Jahrzehnten Bundesgartenschau zeigen, dass
eine BUGA als Instrument der Stadtplanung und in einigen Fällen sogar des Strukturwandels
wertvolle Unterstützung leistet.
Die BUGA als Instrument zur Wirtschaftsförderung
Eine BUGA ist auch immer ein wirksames Instrument zur
Wirtschaftsförderung. Während der sechs- bis siebenmonatigen Öffnungszeit der
Schau, erlebt der Tourismus der ausrichtenden Stadt oder Region einen
beträchtlichen Aufschwung. Einen traditionell großen Anteil am BUGA-Tourismus
haben die Busreisen. Die Anlage von großzügig gestalteten Busparkplätzen ist
daher ein absolutes Muss bei der Planung einer Bundesgartenschau. Guter Service
schafft ein gutes Image. Spezielle Angebote für die Busfahrer sowie das
Begleitpersonal sind daher fester Bestandteil
jeder Bundesgartenschau. Eine BUGA wird durchschnittlich von etwa drei
Millionen Menschen besucht. Die Mehrheit der Besucher - unabhängig von Gruppen-
oder Individualanreise - verbindet den Besuch der BUGA mit einem Abstecher in
die ausrichtende Stadt oder Region. Sehr zur Freude der heimischen Gastronomie
und Hotellerie profitieren somit auch Branchen, die nicht unmittelbar mit der
Bundesgartenschau verbunden sind, davon. Da höhere Einnahmen auch höhere
Steuerzahlungen bedeuten, hat letztlich auch die ausrichtende Stadt oder
Region, neben den Einnahmen durch die Eintrittsgelder, nochmals Grund zur
Freude.