1971 - 1979

IGA Hamburg 1973

Gelände: Planten un Blomen, Kleine und Große Wallanlagen
Dauer: 164 Tage vom 27. April bis 7. Oktober
Fläche: 76 Hektar
Besucher: 5,9 Millionen
Heutige Nutzung:  intensiver, offener Park
Der Sievekingplatz – früher eine verkehrsreiche Kreuzung, seit der IGA 1963 eine grüne Oase in der Hansestadt.

Der Sievekingplatz – früher eine verkehrsreiche Kreuzung, seit der IGA 1963 eine grüne Oase in der Hansestadt.

Nach 1953 und 1963 wieder eine IGA in Hamburg, und wieder stehen Planten un Blomen und die Wallanlagen im Mittelpunkt der Aktivitäten. Für die ruhige norddeutsche Mentalität war das schon ein bisschen viel, und so ernteten die Hamburger Stadtväter viel Kritik von der Bevölkerung im Vorfeld dieser dritten Hamburger IGA. Als sich dann aber nach der Eröffnung alle Anlagen in neuem Glanz präsentierten, waren auch die skeptischen Hamburger überzeugt. Besonders gefiel die Tieferlegung der Marseiller Straße, die nun keinen störenden Einschnitt zwischen Planten un Blomen und dem Botanischen Garten mehr darstellte. Der fußgängerfreundliche Übergang zwischen diesen beiden Grünanlagen wurde durch eine breite Betonplatte, mit der die Straße quasi überdacht wurde, geschaffen. Als "Garten über der Straße" diente die bepflanzte Betonplatte gleichzeitig als Beispiel für die Begrünung von Dächern und Terrassen. Bei den Nationenbeiträgen zur IGA begeisterten vor allem der Staudenbeitrag der Engländer, der schwedische Holzspielplatz sowie der Ausschnitt einer typisch toskanischen Landschaft, den die Italiener angelegt hatten.

 

Weitere Fotos der IGA Hamburg 

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