BUGA Schwerin 2009

Trauer-Floristik-Schau auf der Buga war erfolgreich

Michael Reuschenbach (mitte), Leiter des i-Punkt GRÜN organisierte die große Florist-Schau auf der Buga. (c) GVN

Michael Reuschenbach (mitte), Leiter des i-Punkt GRÜN organisierte die große Florist-Schau auf der Buga. (c) GVN

Michael Reuschenbach, Leiter i-Punkt Grün, begrüßte die Ehrengäste (Jochen Sandner, GF der Buga Schwerin 2009, Dr. Friedersdorf, stellv. Oberbürgermeister der Stadt Schwerin, Cornelia Pommerenke, Vizepräsidentin des FDF Bundesverband sowie Helmut Barthels, Vorsitzender LFG Friedhofsgärtner im GVN, Regina Sass, Stadtwirtschaftliche Dienstleistungen Schwerin, Abteilung Friedhof und Bestattung) und bat um ein Grußwort und deren Gedanken zur Einstimmung auf die Veranstaltung.  Michael Reuschenbach von der Deutschen Bundesgartenschau Gesellschaft und die bekannte Trauerexpertin Anna Lindner, Floristin der renommierten Friedhofsgärtnerei Brandl aus München führten durch den Tag, (jeweils von 11.45-13.00 Uhr und von 14.45-16.00 Uhr) der mit Trauergesang und einem Vortrag über „Trauerreden, die nie gehalten wurden" begann.  „Einen musikalischen Weg aus der Dunkelheit ins Licht“ zeigten Mona Ammich und Rainer Sprunkel aus Hamburg mit ihren musikalischen Beiträgen.  Michael Carbuhn, Bestattermeister der Friedhofs Bestattung Hamburg GmbH, Hamburg, (FBH) traute sich, ungewöhnliche Worte und Gedanken zu formulieren. „Nicht gehaltene Trauerreden“ sollten das Publikum zum Nachdenken anregen. Abschied nehmen gehört zum Leben. Wir leben jedoch in einer Zeit, in der wir nur schwer mit dem Verlust eines geliebten Menschen umgehen können. Das und wie in dieser Situation ein liebevoll gestalteter Blumenschmuck diesen Abschied tröstend begleiten kann, zeigte das Floristenteam Nicolaus Peters, amtierender Meister der Deutschen Floristen 2008 gemeinsam mit dem international bekannten Floristmeisterteam Britta Ohlrogge und VizeEuropameister der Floristen Daniel Santamaria eine Vielzahl von Beispielen für einen individuellen Trauerschmuck sowie Werkstücke für eine persönliche Symbol- und Gedenktagefloristik. Dazu gehören neben dem klassischen Trauerkranz Trauersträuße und -gestecke in farblich harminischer Abstimmung sowie eine Vielzahl weiterer floraler Arrangements, die das Spektrum symbolorientierter Floristik repräsentieren. Ihre Botschaft: Blumen sind ein sichtbares Zeichen des persönlichen Abschieds. Sie spenden Hinterbliebenen Trost und drücken die emotionale Bindung an den Verstorbenen aus. Das gilt sowohl im Moment einer akuten Trauersituation sowie an den christlichen und persönlichen Gedenktagen. Neben den floristischen Darbietungen zeigten und erklärten die Friedhofsgärtner Wilhelm Herder und Helmut Barthels, Hamburg, den Zuschauern unter dem Motto „Der letzte Garten“ an zwei Mustergräbern, wie ein Grab individuell gestaltet werden kann. Hier spielen die persönliche Lebensgeschichte und Wünsche des Verstorbenen, Emotionen der Angehörigen eine große Rolle. Durch die Symbolik der Pflanzen kann dieses ausgedrückt werden. Im Anschluss an die große Bühnenschau wurden die gefertigten Werkstücke im Hippodrom im südlichen Schlossgarten bei der Ausstellung „Grabgestaltung und Denkmal" ausgestellt. Der Fachverband Deutscher Floristen (FDF) richtete, zusammen mit dem Gartenbauverbandes Nord e. V. und den Friedhofsgärtnergenossenschaften von Hamburg, Kiel und Lübeck, unterstützt durch die Buga GmbH und die Deutsche Bundesgartenschaugesellschaft die Bühnenschau aus. Die publikumswirksame Veranstaltung zeigte das breite Spektrum der Trauerfloristik und sensibilisiert für die tröstende Wirkung von Blumen in der Trauersituation.
Es war eine rundum harmonische Veranstaltung, da alle Teilnehmer im Gleichklang vortrugen und arbeiteten. Was wiederum die gewünschte Wirkung auf das Publikum hatte, es für die Dauer der Vorträge fesselte und ein wenig zum Nachdenken anregte.

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